Wanderwoche nach Eppenbrunn/Pfälzer Wald
vom 14.09. - 21.09.2008 

Unsere alljährlich stattfindende Wanderwoche war mal wieder ein voller Erfolg. Diesmal ging es in die Pfalz, nicht in die Weinberggegend, sondern in das lothringer-saarländische Grenzgebiet in ein kleines, aber schmuckes Dörfchen.  

Schlossruine Walschbronn 
Schlossruine Walschbronn 

Zum ersten mal hatten wir eine einheimische Wanderführerin, unsere Antoinette. Ihre ausgesuchten Wanderungen waren großartig. Nicht nur, dass sie uns beim morgendlichen Treff mit einem lustigen oder besinnlichen Gedicht begrüßte, sie wusste auch sehr lebendig zu erzählen aus vergangenen Zeiten. Wie z.B. der Römer- und Keltengeschichten sowie Land und Leute. In dieser Hinsicht gab es wahrlich viel zu sehen.  Da war der "Felsenweg" in Rodalben, ein sehr gut begehbarer Pfad in luftiger Höhe, der uns durch eine gigantische Felsenwelt führte, zerklüftete gewaltige Felsformationen, tiefe Grotten oder glatte Felswände aus rotem Buntsandstein.

 Rodalben Felsenweg 
Rodalben Felsenweg 

Das alles war aber nichts gegen die Wanderung 2 Tage später um die Schlossfelsen.  Man dachte, es seien Steinmetze am Werk gewesen: Hohe Säulen, wie künstlerisch gemeißelt zwischen steilen Wänden. Diese wiederum wiesen wie von Hand bearbeitete gleichmäßige Verzierungen auf bis in die höchsten Spitzen, weite Felsüberhänge, dunkle Höhlen und lichte Fenster in den schroffen Steinen, wahre Wunder der Natur.  

Alt-Schlossfelsenweg 
Alt-Schlossfelsenweg 

Es war ein einmaliges Erlebnis, und wir wie Ameisen inmitten einem Riesenland. Der Pfad war zwar nicht so glatt, es ging über Wurzeln und Steine, eben sehr urwüchsig. Ansonsten ging es durch grüne Täler, am Wegesrand oft geschnitzte große Tiermotive, idyllische saubere Dörfchen mit herrlichem Blumenschmuck. Ja, man höre und staune: An einer Waldlichtung waren sogar etliche Tannen mit Weihnachtskugeln und Glöckchen behangen! Gerastet wurde hin und wieder in lothringischen Wanderheimen. 

Wanderer aus Malsch in Liederschiedt 

Abends konnte man sich im hauseigenen Schwimmbad erholen. An einem Abend wurde gekegelt. Zum Abendessen hatte man die Qual der Wahl zwischen zwei delikaten Speisevorschlägen. Peter hatte mal wieder alles hervorragend organisiert, wie wir es ja von ihm gewöhnt sind. Sogar mit Petrus hatte er vereinbart, dass nicht ein einziger Regentag, sondern nur ausgesprochen richtiges Wanderwetter war.  Alles war bestens!

Die Stimmung war gut, die gemeinsamen Unternehmungen gelungen.

Wir alle danken unserem Peter an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für seine vorbildliche Planung.

© SCHWARZWALDVEREIN MALSCH e.V.